Archiv der Kategorie: Kurztexte

Nachtrag zu Buridans Esel

Wie bitte? Der Esel verhungert, sagen Sie? Weil er sich angeblich nicht entscheiden kann?
(Zwei Heuhaufen, beide gleich an Rang…)
Aber ich bitte Sie, das ist doch wohl nicht realistisch.
(Eben, nur ein Gedankenexperiment.)
Platzieren Sie einen Esel exakt zwischen beiden Futterquellen, sagen wir mit einer Äquidistanz von zehn Metern…
(Was passiert?)
…er wird schauen, schnuppern, hier wie da, und dann lostraben, auf einen der Haufen zu, es wird ihm egal sein, völlig schnuppe, es wird der sein, von dem grad der günstigste Wind weht, er ist nicht in der Lage, sich nicht zu entscheiden, weil er eben nicht denkt, nicht so wie wir.
(Nicht?)
Nein. Sein Urteil ist kein Gedankenurteil, es folgt nicht logischen Gründen, ist Faktoren unterworfen, die wir nicht kennen, unabsehbar, unergründlich, gottgleich.
(Sind wir mehr als ein Esel, weniger als Gott?)
Weder noch. Esel oder Gott – sie sind die Heuhaufen, zwischen denen wir stehen.

Wie der Teufel gewann

Einmal wettete der Teufel, er wisse eine Zahl, die sei so groß, dass selbst Gott sie nicht fassen könne.
„Schieß los“, sprach Gott (wodurch er wieder einmal versehentlich einen Urknall auslöste). Sogleich scharten sich alle Engel um den Teufel herum, denn sie liebten Spiele jeder Art, und Zahlenspiele auch, obwohl sie ja eigentlich gar nicht rechnen konnten.
Der Teufel begann und redete von Graham’s Number, der größten, je in einem mathematischen Beweise vorkommenden Zahl. Davon war Gott überaus fasziniert, und er hörte aufmerksam zu, wobei er fast völlig seine versehentliche Schöpfung vergaß, die nun hinter seinem Rücken munter vor sich herexpandierte.
Und der Teufel exponierte sich und seine gigantische Zahl, türmte Potenz auf Potenz, und beschoss sie mit Pfeilen, so dass ihre Stellen den Raum zwischen den Galaxien restlos anfüllten, und er schwafelte und schwefelte, er schnaufelte und zähfelte, und so ging’s die halbe Ewigkeit…
  „…plus eins!“ rief ein dicker kleiner Engel, und alle andern kicherten. Sie waren des Zifferngeleiers schon nach dreizehneinhalb Milliarden Jahren überdrüssig geworden, und so hatten sie sich von dem Besessenen ab- und einem lustigeren Zeitvertreib zugewandt: sie spielten jetzt Engel-Gedrängel auf einer Stecknadel, die einer im Heuhaufen Buridans gefunden hatte. Der Teufel aber glaubte, das mit der Eins gelte ihm, und ob man ihn gar übertrumpfen wolle? Das ärgerte ihn so sehr, dass er sich aufblähte und anschwoll, bis er zerplatzte und dabei das gesamte Universum auseinanderriss.

„Tja, mein Lieber“, sprach Gott zu sich allein und blickte etwas ratlos in der Zehnten Dimension umher.
„Er hatte wohl recht. War nicht zu fassen.“

Aus der Frage, wie es mir gehe…

Aus der Frage, wie es mir gehe, vorausgesetzt, sie wird überhaupt an mich gerichtet, was in letzter Zeit selten vorkam – nicht dass mich das störte oder sonstwie beunruhigte, im Gegenteil – erhebt sich, wenn ich mit der Gewissenhaftigkeit, die mir schon, solange ich mich erinnern kann, zu eigen ist (und meine Erinnerung reicht weiter, als es gemeinhin üblich scheint, zumindest bestätigen mir dies verschiedene Vergleiche mit dem Erinnerungsvermögen anderer Personen, zurück in die Vergangenheit), wenn ich mit Gewissenhaftigkeit darauf antworten möchte, die Notwendigkeit, das Verhältnis meiner Wahrnehmung hinsichtlich derjenigen guten und schlechten Dinge, die mich betreffen, zu überprüfen. Dabei beginne ich in der Regel mit den schlechten Dingen, ich weiß nicht warum, ich könnte geradesogut mit den guten anfangen, aber mit den schlechten anzufangen erscheint mir naheliegender. Möglicherweise ist meine Leidensfähigkeit, das meint die Wahrnehmung der schlechten Dinge, stärker ausgeprägt als meine Genussfähigkeit, mit der ich gute Dinge als gut wahrnehme, allerdings könnte ich nicht behaupten, daß mir das gefiele, ich habe von jeher Symmetrie bevorzugt. Denn es ist so, daß durch die Tatsache – schon die bloße Vermutung reicht jedoch aus – meine Leidens- und Genussfähigkeit könnten verschieden stark ausgeprägt sein, gewisse Überlegungen dadurch unnötig erschwert oder sogar völlig unmöglich würden. Diese Möglichkeit beunruhigt mich zutiefst. Es muß also, um mich zu beruhigen, ein anderer Grund vonnöten sein, aus dem heraus ich meine Überprüfung für gewöhnlich mit den schlechten Dingen beginne, die übrigens in den meisten Fällen, an die ich mich erinnere, sich zu verbessern scheinen, zumindest von Zeit zu Zeit. Dafür gibt es, soweit ich es zu diesem Zeitpunkt überblicken kann, zwei Möglichkeiten: Entweder werden die schlechten Dinge tatsächlich immer besser, während meine Wahrnehmung und somit meine Leidensfähigkeit die gleiche bleibt, oder die schlechten Dinge bleiben gleich schlecht, während meine Wahrnehmung abstumpft und infolgedessen im selben Tempo auch meine Leidensfähigkeit abnimmt. Das ist nicht unbedingt von Nachteil, da mir, wie bereits ausgeführt, in diesem Fall die schlechten Dinge, obwohl in Wirklichkeit gleich schlecht bleibend, immer besser erscheinen müssten. Allerdings nähme mit der Abstumpfung meiner Wahrnehmung im gleichen Maße auch meine Genussfähigkeit ab, was zur Folge hätte, dass die guten Dinge für mich immer schlechter würden, obwohl sie in Wirklichkeit gleich gut blieben. Es müssten also, damit für mich die guten Dinge scheinbar immer gleich gut bleiben sollen, im selben Tempo, in dem meine Genussfähigkeit – infolge abstumpfender Wahrnehmung – abnimmt, die guten Dinge immer besser werden. Damit sie mir indes noch besser erscheinen als sie sind, müsste das Tempo, in dem die Verbesserung der guten Dinge vor sich geht, dasjenige der Abnahme meiner Genussfähigkeit übertreffen, und damit ist kaum zu rechnen. Denn zweifellos stumpft, sofern sie überhaupt abstumpft, meine Wahrnehmung immer schneller ab, und im gleichen Tempo nehmen demzufolge auch Genuss- und Leidensfähigkeit ab. Dies hinwiederum ist von Vorteil, denn die schlechten Dinge scheinen mir, je schneller meine Leidensfähigkeit abnimmt, desto früher um so besser, vorausgesetzt, die schlechten Dinge bleiben so schlecht, wie sie sind, und werden nicht ebenso schnell, wie meine Leidensfähigkeit abnimmt, oder etwa noch schneller, noch schlechter. Es wäre ideal, blieben die schlechten Dinge, während die guten immer besser würden, gleich schlecht, denn abnehmende Leidensfähigkeit bewirkt, wie bereits ausgeführt, kontinuierliche Verbesserung der schlechten Dinge (in meiner Wahrnehmung), die abnehmende Genussfähigkeit hingegen kontinuierliches Gleichbleiben der guten Dinge. Das ist eine Situation, wie sie von Fall zu Fall sogar zutrifft, allerdings ist sie selten von längerer Dauer und bisher offenbar niemals von Konsistenz gewesen, denn das bedeutete, dass alle guten Dinge, selbst diejenigen, die mich zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht betreffen, gleichzeitig und im selben Tempo sich verbesserten und dementsprechend alle schlechten Dinge im selben Zeitraum unverändert blieben. Das erscheint mir nicht sehr wahrscheinlich, ich will diese Situation als hypothetischen Sonderfall betrachten, der, sollte er jemals eintreten oder bereits eingetreten sein, von mir höchstwahrscheinlich unbemerkt bliebe beziehungsweise unbemerkt geblieben sein würde, da mir die Möglichkeiten, alle guten und schlechten Dinge gleichzeitig zu einem bestimmten Zeitpunkt auf die Konsistenz ihrer Qualität hin zu überprüfen, fehlen – Es kann mir also egal sein. Der gewöhnliche Fall, nämlich die zeitweilige und unregelmäßige Verbesserung einiger guter Dinge, die zufällig mit dem Gleichbleiben einiger schlechter Dinge zusammenfällt, tritt durchaus gelegentlich ein, ich brauche das hier nicht zu wiederholen. Ich wiederhole es nur, da mir scheint, dass dieser Fall, wie bereits ausgeführt, in letzter Zeit des öfteren eintritt, was nicht verwunderlich ist, wenn man bedenkt, dass meine Wahrnehmung, wie ich daraus schließe, immer schneller abstumpft. In der Regel jedoch, bis vor kurzem ist zumindest das noch die Regel gewesen, habe ich festgestellt, dass diejenigen guten und schlechten Dinge, die mich betreffen und die ich beobachte (was ich durchaus nicht immer tue, mein Gott, als hätte ich nicht auch etwas anderes zu tun, freilich sehr selten) in ganz unvorhergesehener Weise besser oder schlechter werden oder gleich gut oder gleich schlecht bleiben, für wer weiß wie lange Zeit. Dass meine Wahrnehmung überhaupt abstumpft, kann und konnte ich also längst nicht immer mit Sicherheit sagen, und ich erinnere mich auch nicht, das je behauptet zu haben. Es ist nicht ausgeschlossen, dass von beiden erwähnten Möglichkeiten die erste zutrifft, nämlich dass meine Wahrnehmung immer gleich bleibt, während die guten und schlechten Dinge sich wie auch immer verändern, oder, dritte Möglichkeit, meine Wahrnehmung sich sogar zunehmend verfeinert, was ich indes nicht hoffe. Denn das hätte zur Folge, dass meine Genuss- und Leidensfähigkeit im gleichen Tempo zunähmen und somit die schlechten Dinge, sofern sie gleich schlecht blieben, mir immer schlechter erscheinen müßten, und, sobald sie tatsächlich sich verschlechterten, mir in ganz unangemessener und unerträglicher Weise schlecht erscheinen würden. Unzweifelhaft würde durch die zunehmende Genussfähigkeit, mit der ich die guten Dinge wie bereits ausgeführt wahrnehmen würde, dieser Zustand bis zu einem gewissen Grade ausgeglichen werden können – vorausgesetzt, meine Genussfähigkeit ist ebenso stark ausgeprägt wie meine Leidensfähigkeit – aber ich vermute – der Vorsicht halber gehe ich zumindest davon aus – dass die Anzahl der schlechten Dinge die der guten, und sei es auch noch so gering, möglicherweise übertrifft. Es ist daher vorteilhaft anzunehmen, meine Wahrnehmung stumpfe ab, während die Annahme einer immer weiter sich verfeinernden Wahrnehmung oder zumindest die bloße Vorstellung davon eher in solchen Zeiten günstig ist, in denen die Anzahl der guten Dinge die der schlechten Dinge übertrifft, und damit ist kaum zu rechnen. Obwohl ich das nicht mit Bestimmtheit sagen kann, denn es liegt außerhalb meiner Möglichkeiten, das Verhältnis der Anzahl der guten und der schlechten Dinge zueinander zu einem bestimmten Zeitpunkt mit Sicherheit feststellen zu können, so dass ich es mir, wenn ich gewissenhaft auf die Frage, wie es mir gehe, antworten möchte, nicht erlauben darf zu antworten, danke, es geht mir gut, doch, ich kann nicht klagen, nicht einmal das.

(2005)

Kurztexte

Aus der Frage, wie es mir gehe…
2005

Sechs Tiergeschichten
2007-13

Mit dem Küchenmesser trennte er…
2008

Was sich die Menschenfische erzählen
2008

Von den Silben
2008

Wollte heute nicht aufstehen habe es dann aber wohl doch gemacht
2009

Die Ansprache des Herrn Baron von Maître-Luftzug, als dieser mit seiner ganz neuen Erfindung, dem durchsichtigen Heliumballon, in den Himmel stieg
2010

In der Nacht sah ich einen Engel
2010

In Venedig
2012

Wollte heute nicht aufstehn hab es dann aber wohl doch gemacht

Wollte heute nicht aufstehen hab es dann aber wohl doch gemacht. Draußen liefen lauter verkleidete tiere herum. Sie trugen namen und bildeten sich ein, personen zu sein. Die meisten von ihnen waren auf futtersuche. Ich erkannte ein paare alte tiere von früher, als ich auch noch ein tier gewesen war, das geglaubt hatte, keins zu sein. Sie grüßten mich, und ich tat, als ob ich sie auch grüßte. meistens produzierte ich dieselben grußgeräusche wie sie, so war das am einfachsten. Viele, eigentlich alle, litten an einem parasiten, der sie dazu zwang, die augen ständig nach innen zu drehen, in das innere ihrer tierköpfe, um zuzuhören, was der parasit zu ihnen sagte. Ihre tierlippen bewegten sich manchmal, wenn sie folgsam das nachsprachen, was der parasit zu ihnen sagte. Das war meist immer das gleiche, es ging etwa so: „Ich bin wichtig und alless wass ich dir ssage isst auch wichtig du bisst kein tier ssondern ssehr wichtig und du tusst jetzt wass ich dir ssage ssonsst werde ich dich bestrafen du hasst alles falsch gemacht bissher du musst dein leben ändern oder dich umbringen du bisst nichtss wert und ausserdem ssind alle andern schuld du ssolltesst dich jetzt ssehr schlecht fühlen dagegen hilft nur einkaufen dass hier brauchsst du zum beispiel dass ist runtergessetzt schau mal wie läuft der denn rum wie kann man nur schau mal dich an zum vergleich jetzt hat diesse tusse mich angerempelt blöde fotze kann die nicht aufpassen schon wieder nicht geschafft wass du dir vorgenommen hasst du wolltest doch deine eltern anrufen und jetzt ssitzt du hier und liesst diesen text

(2009)

Was sich die Menschenfische erzählen

Was ist Wahrheit: ein blutger Klumpen Fleisch, den hat der Froschgott auf seim Anglhaken aufgespießt. Damit anglt er nach uns, wir schnappens, werden hochgezogen, und in dem Froschgott sein Maul gestopft. Er kanns nicht kauen so schluckt ers ganz und verdauts und was übrigbleibt das scheißter aus, und das Beste ist das schmeißter nicht weg sondern spießts ein weitersmal auf sein Anglhaken: das ist Wahrheit.

(2008)

In der Nacht sah ich einen Engel

Er war wunderschön, leuchtend und groß, und wirkte doch zugleich zart und zerbrechlich. Es ließ sich nicht sagen, ob er Mann war oder Frau; wenn ich ihn als Mann betrachtete, war seine Männlichkeit überwältigend, und betrachtete ich ihn als Frau, gab es in der gesamten Menschheit keine schönere.

Seine Flügel waren auf dem Rücken zusammengebunden.

Warum, fragte ich, wer hat dir sowas getan?

Der Engel mit den zusammengebundenen Flügeln gab mir Antwort; seine Stimme war leise, doch voller Kraft und Tiefe.

Es waren die Menschen, die mich gefunden haben, sprach er, sie sagten, es sei aus Liebe, und ich vertraute ihnen. Jetzt bin ich wie sie, und ich brauche sie nicht mehr.

Du meinst, deine Eltern haben dir das angetan?

Ja. Er nickte. Sie und die vielen Menschen, die mit ihnen sind. Es macht mir nichts aus, fügte er hinzu. Es ist wohl das Beste für mich.

Es tat mir weh, ihn anzusehen und so sprechen zu hören, so voller Liebe, wie ein gutmütiges Tier, doch unendlich liebevoller und bewußter. Ich wollte nichts lieber als seine Fesseln lösen, damit er seine Flügel weit, weit ausbreiten konnte und er frei war zu fliegen, wohin er immer wollte.

Ich beugte mich zu ihm, ihn zu berühren, und auch er beugte sich vor. Als ich ihm näherkam, verschwamm sein Angesicht wie im Nebel, so als beschlüge eine Glasscheibe von meinem Atem in der Kälte.

Und der Engel mit den zusammengebundenen Flügeln war, jetzt erkannte ich es – mein eigenes Spiegelbild.

geschichte von der maus

nirgendwo ist eine katze unterwegs dachte sie wie immer wenn man eine braucht. es macht nichts. ich werde hier auf eine warten und ich denke dass ich dazu doch genug geduld besitze. wenn eine kommt wird sie zunächst vermutlich mit mir spielen wollen also nehme ich mir vor mit ihr zu spielen und werde beispielsweise linksherum im kreise laufen wenn sie mich dazu veranlasst vorausgesetzt natürlich ihre anweisungen sind klar verständlich. vielleicht sollte ich ein wenig dabei piepsen ich habe bislang eher selten gepiepst und hoffe doch dass es mir gelingt denn aus bestimmten gründen werde ich jetzt darauf verzichten es zu üben. falls die katze nämlich ganz besonders leise schleicht könnte ich ihr schleichen durch mein üben übertönen. deshalb will ich jetzt die augen schließen und das tat sie um sich gut zu konzentrieren.

geschichte von der klapperschlange

Es war eine Klapperschlange, die konnte ihr eigenes Klappern nicht mehr ertragen. Also krümmte sie sich runter zu ihrem Schwanz, biß rein und hielt fest. Das half, aber jetzt stieg ihr das eigene Gift durch den Körper in den Kopf, lähmte sie, und loslassen konnte sie nicht mehr.

Sowas Dummes. Mir könnte das nicht passieren.

geschichte vom wolf und der ziege

määääh sprach die ziege ich bin keine fickziege määäh määh mäh

zick nich rum entgegnete der wolf und aß und verschlang sie obwohl er ohnehin schon magenprobleme hatte. seine großmutter litt am reizdarm und mit sicherheit hatte der wolf diesen ihren erbteil übernommen. aber er dachte sich etwas warmes tut mir gut und ziegenfleisch ist jetzt wieder aktuell und außerdem ist es ein bioprodukt. was für ein quatsch hörte er in sich die stimme seiner mutter darauf kommts doch gar nich an ob du die ziege roh isst oder gebraten. tierisches eiweiß ist zwar gut aber eben nich ausreichend denn du benötigst essentielle aminosäuren die sich hauptsächlich in

der wolf aber um der stimme seiner mutter zu entfliehen wurde ein asket und nährte sich von beeren. will hier jemand von mir geliebt werden fragte er täglich beim beerenpflücken die bäume und den wind. vielleicht fiel ihm bald ein die ziege aber die war tot und gefressen und also ging er hin und sammelte ihre knochen zusammen die er übriggelassen hatte und so gut es ging rekonstruierte er ihre gestalt und setzte sich davor und sandte ihr jeden abend ein bisschen liebe die er übrig hatte und das war ein primitiver kult.